Domäneninformationen
Nächstes Treffen am 28. März 2009 - Beginn 19:00 Uhr, Jugendhaus Weingarten

Die Domänenchronik - Beginn: März 2007


  • Treffen am 29 März 2008 - ein seltsamer Ausflug
    Das Fräulein Oppendorf hatte im Namen der Hexer die Einladung zum heutigen Abend ausgesprochen, der sehr kurios wurde.

    Der Abend fing sehr spröde an - die Tremere waren in großer Besetzung anwesend. Anscheinend hatten sie Verstärkung bekommen - ein gewisser Jonas Breuer, der den ganzen Abend über recht still wirkte. Und dann war da noch dieses junge Malkavianergeschöpf Lara, die aus dem Nichts hier auftauchte. Angeblich stammte sie aus Ulm und wurde dort vom Sabbat gejagt und war jetzt ein Mündel von Lydia Goldsteyn - wir dürfen mal gespannt sein, wie sich das entwickelt...

    Die Vögtin wirkte an dem Abend gereizt - aber wer weiß schon, was in einem Hexer vorgeht und was den Clan aktuell beschäftigt - die Bemühungen um das Vernichten der Anker jedenfalls scheinen es nicht zu sein, denn darüber gab es von Seiten der Hexer keine neuen Auskünfte. Sollten die Tremere weiterhin alles Wissen in dieser Angelegenheit für sich behalten und damit das Vorankommen zu sehr behindern, sollte hier etwas unternommen werden...

    Nach dem ersten langweiligen Geplänkel dann wurde es tatsächlich noch spannend - angeblich wollte die junge Malkavianerin sich ja nur mit dieser ominösen Ursula in Verbindung setzen, doch auf einmal wurde es dunkel, seltsame Stimmen ertönten ringsumher, ein ziemliches Wirrwarr von Geräschen und Empfindungen drang auf uns ein - wir waren auf einmal in der Dreamtime, wie Frau Goldsteyn sagte.
    Anscheinend beruhte dies auf dem Wirken des Irren Ivan - es dauerte nicht lange und wir fanden uns an einer kleinen Tafel wieder. Während wir noch rätselten, was uns dort erwarten würde, sackte der Pinselschwinger auf einmal in sich zusammen und fiel reglos zu Boden - jedoch nur für kurze Zeit: Plötzlich erhob er sich wieder, jedoch sprach er mit deutlich anderer Stimme - Ivan schien von ihm Besitz ergriffen zu haben und hieß uns in "seinem Reich" willkommen! Wie schon einmal vorher bot er uns an, das er uns alle verschonen würde, wir sollten dazu nur uns ihm anschließen, dann würde er diese Domäne unter seiner Führung zu neuem Glanz und Gloria führen - wers glaubt...

    Während er noch in vollem Gange war, tauchte jedoch plötzlich noch ein weiteres Wesen auf und zog uns in einen anderen Bereich innerhalb der Dreamtime, an dem es ruhig zuging, heimelig und trostspenden im Vergleich zu dem Ort, an dem wir "Ivan" trafen. Bei ihr handelte es sich anscheinend um diese besagte Ursula, ebenfalls eine alte Malkavianerin, die uns ebenfalls willkommen hieß.
    Sie schien ein Interesse daran zu haben, daß Ivan zwar geschwächt, nicht jedoch vernichtet werden solle. Helfen würde sie uns, wenn wir ihr im Gegenzug dazu versprechen, ihn nicht vollständig zu vernichten. Dann nutze sie eine alte Orakeltechnik, um uns einige Hinweise auf mögliche weitere Anker zu geben und schließlich überließ sie uns einen sehr wertvollen Anker - einen Teil ihres eigenen Blutes!

    Damit dann schien sich unser Ausflug in die Dreamtime langsam dem Ende zu nähern - einige Zeit später befanden wir uns wieder im Clubraum des "La Bonne Nuit" wieder. Man saß noch einige Zeit zusammen, um das Erlebte zu besprechen, bevor sich die Versammlung dann schließlich zertreute. Das Blut wurde wider besseren Wissens an die Tremere übergeben - ich bin gespannt, wann es eine Rüchmeldung dazu geben wird...

  • Treffen am 16. Februar 2008 - Kriegsrecht
    An diesem Abend begrüsten wir neue Gesichter - eine wahrlich seltsame Ansammlung von neuen Kainiten und dazu sehr fragwürdig. Zum einen war da eine junge Gangrel, die von sich selber behauptete, ihren Erschaffer zu suchen und die später am Abend noch Ärger mit Frau Goldsteyn suchte, dann ein junger Toreador, der aus Südamerika her zu uns kam. Die Krönung war jedoch eine Lasombra antitribu, die an diesem Abend vorstellig wurde und ebenso wie die anderen beiden das Gastrecht erbat. Sie wurde Frau Goldsteyn zugeteilt als Gastgeberin - seit diesem Abend ist sie nicht wieder aufgetaucht...

    Ein anderes einschneidendes Ereignis war das Kriegsrecht, das die Hexerin in ihrer Funktion als Vogt im Namen und Auftrag des Fürsten ausrief. Die genauen Eigenheiten sind in ebendiesem Edikt des Fürsten nachzulesen.

    Davon abgesehen nutzte man den Abend, um sich weiter auszutauschen - und der Pinselschwinger hatte es anscheinend in der Zwischenzeit geschafft, das Richtschwert wiederzubeschaffen. Er war allerdings nur wenig gesprächig, was die Umstände dieser Beschaffung anging.

  • Verhandlung am 26. Januar 2008 - Hauptperson flüchtig
    Die für diesen Tag angesetzte Gerichtsverhandlung über den Überläufer mit Namen Mauskewitz / Ziegler, ehemals vom Blute Absimilards konnte nicht stattfinden, da der Angeklagte von Schergen Ivans während des Transportes zum Verhandlungsort entführt wurde.
    In dem Zusammenhang sei auf diese Anordnung des Scharfrichters verwiesen.

  • Treffen am 10. November 2007
    Die Hexenmeister hatten zu einem Treffen in das "La bonne Nuit" geladen, um in Zukunft konkreter gegen Ivan vorgehen zu können. Die meisten der jüngeren Kainiten folgten der Einladung - ebenso gesellte sich ein neues Mitglied vom Blute Brujahs zu uns, der um Aufnahme in die Domäne ersuchte.

    Es gab den ganzen Abend über immer wieder einige Tumulte außerhalb des Gebädes - Herr von Starkenberg (der sich an dem Abend bemühte, wie ein unerzogender Neugeborener aufzutreten, was ihm auch sehr überzeugend gelang) schaute einige Male nach dem Rechten, kehrte jedoch jedesmal unverrichteter Dinge wieder zurück.

    Etwas verwundert waren wir an diesem Abend über das Auftreten des Herrn Mauskewitz - selbiger wirkte schon auf den vorherigen Treffen irgendwie ... anders. Man sollte vielleicht mal ein Auge auf ihn haben - nicht, daß er - willentlich oder nicht - mit den falschen Leuten verkehrt...

    Im Laufe des Abends kamen wohl einige Neuigkeiten an den Tag, die sich um einen vermuteten Anker Ivans drehen - das damalige Richtschwert, mit der seine Hoheit Friedrich damaligst Ivan richtete und das schon seit einigen Jahrhunderten auf der Waldburg weilt. Anscheinend ist dies jedoch vor einiger Zeit aus der Waldburg entfernt worden - und ausgerechnet der Pinselschwinger, die Fahrende (die wohl extra für das Treffen von einer gemeinsamen Reise zurückkehrten...) und die Irre wurden damit beauftragt, diesen Diebstahl aufzuklären. Naja, wenigstens ist Frau Stupicz dabei, die ein Auge auf die Dinge halten kann...
    Wollen wir hoffen, daß es ihnen gelingt, das Richtschwert wieder aufzutreiben - wer weiß, was Ivan damit anfangen kann.

    Ebenso hatte die Hexenmeisterin zusammen mit der Praetorin der Malkavianer versucht, Kontakt zu Ursula aufzunehmen - hoffen wir, daß diese Bemühungen von Erfolg gekrönt werden. Die alte Hexe hat sich seit damals sehr abgeschottet, aber vielleicht ist es ja ihrer Clanssschwester möglich, mit ihr in Kontakt zu treten. Hoffen wir es für die Domäne...

  • Treffen am 27. Oktober 2007
    Herr von Starkenberg veranstaltete einen netten, inoffiziellen Abend, der die Geselligkeit und das Miteinander betonen sollte. Zu diesem Zweck lud er in ein Hotel nach Weingarten und sowohl Blutsgeschwister von hier als auch aus Kempten folgten seiner Einladung.
    Der Abend begann mit den üblichen Höflichkeitsfloskeln - Vorstellung hier, ein wenig Gelaber dort. Ich dachte mir schon, daß, wenn es so weitergehen würde, ich mir noch einen Stuhl schnappen sollte. Mauskewitz verlaß wie geplant die Ankündigung Seiner Gnaden Meister Jonas, womit Frau Schäfer offiziell ab dem 01. November 2007 als Caitiff zu gelten habe - habe ich auch noch nicht oft erlebt...
    Die Anwesenden teilten sich auf die beiden Pokertische auf und man plauderte über dies und jenes, als mit einmal sich die Tür öffnete und ein kleiner Pulk von Personen den Raum betrat. Sie schienen Herr Mauskewitz zu kennen - eine von ihnen sprach ihn sehr plump und vertraulich an. Es handelte sich um drei Kainiten, die sich anscheinend während der Kneipennacht einen kleinen Snack geangelt hatten und sich nun einen netten Abend machen wollten. Sie kamen aus Stuttgart herunter - und stanken entweder nach Anarchenpack oder Sabbat.

    Eine kurze Zeitlang standen der Gastgeber und Herr Mauskewitz und einige der geladenen Gä,ste bei den ungeladenen Besuchern. Dann ging mit einmal das Gerücht um, daß es sich bei den Besuchern um Sabbatis handeln würde und mit einem Mal ging alles sehr schnell: Der Rosenheini kam wie von der Tarantel gestochen auf eine von ihnen zu und warf ihr direkt vor, zum Sabbat zu gehöhren und nachdem diese nichts dagegen sagte und anscheinend gehöhrig eingeschüchtert war, wurde sie daraufhin kurzerhand von Starkenberg und einigen anderenüberwältigt, ebenso wie die anderen.
    Euer Gnaden Freifrau von Meyenburg machte sich daran, eine des Packs zu verhören, doch diese stellte sich dumm. Zwei weitere von ihnen waren gepflockt, die vierte von ihnen, eine gewisse "Frau vom Mond" seltsamerweise nicht. Während also die vier Kainiten sichergestellt waren, kümmerte sich Goldstein um das Gefäß, das die vier mitgebracht hatten. Diese wirkte schon recht nahe dran, über die Klinge zu springen und so wurde sie - nach einem kurzen Disput, wer den überhaupt Anrecht auf sie erheben dürfe - vom Rosenzüchter geghult. Obwohl die Lady ganz ansehnlich aussah, wirkte er trotzdem nicht unbedingt fröhlich über diese neue Mitbewohnerin...
    Ein anderes Ereignis des Abends war der Koffer, zu dem Z. ja schon berichtete, daher spare ich mir hier eine detaillierte Aufführung. Er beinhaltete wohl allerlei Sachen, neben normaler Wäsche auch Abhörtechnik, Waffen und weitere spezielle Gegenstände. Einer von diesen - ein anscheinend keltisches Medaillion - diente wohl als eine Verbindung, über die der bisherige Eigentümer des Koffers seine Befehle erhielt - von IHM.
    Das Medaillion wirkte anscheinend als Übermittler - und tatsächlich spürten zumindest auch die anwesenden Malkavianer mehr von dieser Beeinflussung als ihnen lieb war. Dies ging soweit, das einer der Gäste - ein Malkavianer mit Namen Lardo - auf einen anderen der Gäste (einen Gangrel) losging und diesem einen Pflock durch das Herz treiben wollte. Natürlich wurde er sichergestellt. Da es sich sowohl beim Täter als auch bei dem Opfer um Angehörige der Domäme Kempten handelte, verzichtete die Domäne Oberschwaben auf das Vorrecht der Gerichtsbarkeit und übergab den Missetäter in die Hände von Gabriel, der in der Domäne Kempten das Amt des Richters und Ordnungshüters inne hat.
    Sowohl Frau Goldsteyn als auch Herr Goldstein bezeugten unabhängig voneinander, daß Herr Lardo zum Zeitpunkt der Tat unter der Auswirkung von IHM stand - und Herr Goldstein machte dabei wohl eine Erfahrung, die ihm im Nachhinein anscheinend nicht gut gefiel. Man soll halt nicht in den Köpfen von Malkavianern herumwühlen...

  • Treffen am 29. September 2007
    Herr Mauskewitz lud zu einem geselligen Abend nach Tettnang, der dem lockeren Austausch gewidmet sein sollte. Man spielte einige nette Partien Poker und führte einige Gespräche - einige von ihnen mit Tiefgang, andere wiederum ohne jeglichen Sinn und Zweck.
    Die Stimmung war insgesamt sehr entspannt, auch wenn einige Gäste nicht nur Freundlichkeiten austauschten. Die junge Kainiten vom Volk der Fahrenden war ebenso anwesend wie unser jüngster berühmter Sabbatjäger - ich bin schon gespannt, wie lange selbiger braucht um hier aufzutauchen und seinen Kopf abzusäbeln...
    Das lockere Spiel wurde jedoch jäh unterbrochen durch eine Kette von Visionen und Geistergesichtern, die die junge Ravnos zu plagen schienen - immer wieder sah sie vor sich die Szenen der Nacht, in der damals Ivan vernichtet wurde!
    Dies sorgte für große Verwirrung und Sorge unter den Anwesenden, wußte man doch nicht, woher diese Visionen kamen und was genau sie auslöste. Den Schilderungen nach zu urteilen waren sie sehr detailliert und zeigten einige grausige Details der damaligen Geschehnisse.
    Man beratschlagte sich über Aktivitäten und setzte einige von ihnen noch am gleichen Abend um, was schlußendlich auch dazu führte, daß das Treffen beendet wurde.

  • Treffen am 25. August 2007
    Die Hexer hatten eingeladen an diesem Abend - anscheinend sollte der zahnlose Tiger ein neues Gesicht erhalten, zumindest taten sich einige der Jungblüter wichtig und hockten einen Großteil des Abends beisammen.
    Ebenso waren Gäste aus Kaufbeuren anwesend - unter anderem gab uns Mystery die Ehre seiner Anwesenheit. Weitere Besucher waren Herr Hawk, ein Blutsverwandter; die Leichenschänder, die auch beim vorherigen Male schon zugegen waren sowie ein augenscheinlich junger Toreador, der uns zeigte, warum wir diesen Clan so verachten. Leider verstand es der zahnlose Tiger kaum, den Gästen entsprechenden Respekt entgegenzubringen - gut, daß es sich nur um einen informellen Besuch handelte.
    Nach der Zerstörung des Ankers beim letztenmal war es in diesem Monat ein wenig ruhiger, aber die Gefahr war anscheinend noch nicht gebannt - doch es gelang rechtzeitig, die Zwischenfälle nicht an das Licht der Öffentlichkeit gelangen zu lassen. Auch auf dem Treffen warf er seinen langen Schatten - seine Schergen töteten einen Ghul, der normalerweise im "La Bone Nuit" tätig war. Laut einigen Aussagen der Hexer und der Grabbuddler war bei dem Zwischenfall auch ein Geist im Spiel - die genaueren Informationen zu dem Zwischenfall findet ihr, verehrte Brüder und Schwestern, wie immer im Archiv.
    Zuguterletzt sei anzumerken, daß unsere schönen Lande Zuwachs erhalten haben - zum einen traf eine Blutsschwester aus Osteuropa, genauer aus Prag, ein. Sie wrden wir noch überprüfen müssen, bevor sie eingemeindet wird. Zum anderen hat der "Rat" beschlossen, auch eine Fahrende aufzunehmen - zumindest vorerst soll ihr Ravensburg als Gaststatt dienen. Da bin ich mal gespannt...

  • Treffen am 28. Juli 2007
    Die Gesellschaft versammelte sich erneut in Weingarten. Neue Informationen waren aufgetaucht - und auch ein altbekanntes Artefakt, dessen Zerstörung unternommen werden sollte. Die Hexenmeister hatten einiges zu den Ankern herausgefunden und wollten ihr Wissen auch direkt umwandeln. währenddessen stellte eine Angehöhrige des Clans des Mondes fest, daß auch in ihrem Kopf nur ein begrenzter Platz zur Verfügung steht.
    Mit den gefundenen Informationen machte man sich schon bald auf, um einen ruhigen und abgelegenen Platz zu finden - das Ritual der Hexer mußte anscheinend zwingend unter freiem Himmel durchgeführt werden. An dem richtigen Platze angekommen, begannen sie sofort mit den Vorbereitungen - wie immer wirkte ihr Tun sehr undurchschaubar und wie immer hörte man auch keine Erklärungen zu dem, was hier passieren würde.
    Zwischendurch versprach es kurzzeitig, spannend zu werden - eine Spaziergängerin hatte sich auf ihrem Nachtspaziergang zu uns verirrt. Herr Paulewitz nahm sich der Dame an - was aus ihr geworden ist.
    Die Stimmung war sehr unheimlich, als das Ritual seinen Gang nahm - man konnte spüren, daß etwas in der Luft lag, ohne es greifen zu können. Es dauerte auch einige Zeit, währenddessen die Tremere mit verschiedensten Ingredienzen und unter Anrufungen verschiedener Mächte den Anker vernichteten - doch schließlich war das Werk getan.
    Merkwürdig war die gereizte Stimmung, die den Abend begleitete - womöglich ist ER doch nicht so schwach wie gedacht und bereitet bereits seinen nächsten Zug vor...

  • Treffen am 30. Juni 2007 - Erinnerungen
    Es gelang mir, die Kainiten an diesem Tage auf einer seltsamen Unternehmung zu beobachten. Anscheinend hatte die Dame Goldsteyn in ihren Wahnträumen eine Spur gefunden, die sie dazu bewog, die Anderen um sich zu versammeln und mit ihnen in den Tettnanger Forst vorzudringen. Ihr Ziel war dort, wo wir damals schon gegen den Unhold kämpften. Es war an einer Stelle im Wald, an der wir ihn stellten - mir kommt es vor, als ob es schon Jahre zurückliegt, dabei war es erst vor ein paar Wochen.
    Nicht viele waren ihrem Ruf gefolgt und so beschloß ich, sie ein Stück weit zu begleiten - Frau Schäfer war unter anderem bei ihnen und es war notwendig, daß die eine oder andere Information noch in ihre Hände bzw. ihre Ohren gelangte. Sie näherten sich dem Wald zu Fuß, bei ihnen waren noch zwei der Hexer, die sich über allerlei metaphysischen Kram unterhielten. Eine seltsame Spannung lag über dem Abend - unsere Späher hatten berichtet, dass die Fußtruppen des Unholdes heute nacht auch auf den Beinen waren und die Malkavianerin wirkte auch sehr unruhig. Kurz bevor wir den Wald erreichten, mußte ich mich leider von der Gruppe trennen - eine Horde von Ivans Fußvolk stellte sich mir in den Weg und des dauerte einige Zeit, bis ich mich ihrer entledigt hatte.
    Als ich dann die Gruppe widertraf, wirkte diese sehr aufgelöst - immernoch waren einige Schrecken Ivans im Wald unterwegs und setzten auch vereinzelt noch zu Angriffen an. Die Hexerin erhob sich grade vom Waldboden, auf dem sie gesessen hatte als ich eintraf - möglicherweise hat sie ihre Magie gewirkt. Ich überlegte, ob ich mich zu erkennen geben sollte, aber der Augenblick schien dafür mehr als ungünstig. So beschloß ich, ihnen weiterhin zu folgen und konnte dabei noch einen der Schrecken vernichten, der sich mit einer alten Schale auf den Weg machte. Selbige kam mir bekannt vor - der Hexenmeister hatte sie damals bereits verwendet und so beschloß ich, sie mitzunehmen. Ich bin mir sicher, daß die Schale, aber auch diese seltsame Flasche, die die Hexerin eingesteckt hatte, später noch von Bedeutung wären...

  • Treffen am 02. Juni 2007 - Stille Post
    Auch an diesem Tag versammelten sich wieder einige von ihnen. Der Hexer schien Verstärkung bekommen zu haben - weitere Hexenmeister verpesteten die Luft mit ihrer Anwesenheit. So trifft man sich wieder...
    Schon bald entbrante eine Diskussion über das wie und warum - man beschloss, in Zukunft strukturierter vorzugehen. Zu diesem Zwecke solle ein Rat eingerichtet werden, der über die Belange entscheiden möge. Während sich nun die designierten Ratsherren und -damen zusammensetzten, waren die anderen mit weiteren Informationen beschäftigt, die der Dame S. zugespielt wurden. Es schien sich um Aufzeichnungen zu handeln, die den Irren Ivan betreffen. Ob sie einen Weg finden, IHM zu entkommen?

  • Treffen am 28. April 2007 - Der Nächste, bitte
    Wie ihr befohlen habt, Herr, wohnte ich dem Treffen wiederum bei, um zu beobachten und zu berichten.
    Gäste waren an diesem Abend keine anwesend. Es drehte sich wieder um die Geschehnisse des letzten Treffens - und mit einem Mal tauchte der Wecker wieder auf, der auch schon im Zusammenhang mit Hauser beim letzten Treffen negativ auffiel. Es schien, als wäre der junge Hexenmeister ganz angetan von dem Gerät, das er nicht aus den Augen und aus dem Sinn lies.
    Frau S. erhielt anscheinend aus einer wohlmeinenden Quelle Aufzeichnungen und die Gesellschaft machte sich zwischenzeitlich zur Basilika auf, um einer Spur, die aus Hausers Hinterlassenschaften hervorging, zu folgen. Hat ER sie schon so sehr in seinen Bann geschlagen?
    Es schien sich um Notizen zu handeln - auf jeden Fall führten sie, als sie wieder alle beisammen waren, ein seltsames Ritual durch, zu dessen Behufe sie den Hexer niederschlugen und ihm dann aus einem alten Holzbecher Blut zu trinken gaben...

  • Treffen am 31. März 2007 - Bauer auf C4
    Ich wohnte einem Treffen fremder Kainiten bei, die jüngst in unsere Lande gezogen sind. Ein ganzer Haufen, wie es scheint. Ich bin sehr gespannt, wie lange sie hier durchhalten - zuviele unserer Art sind verschwunden. Auch den Abend über hat ER anscheinend wieder zugeschlagen - es gab mehr als nur einen Toten.
    Gäste waren auch da, Herr - sie reisten aus Kaufbeuren an. Ihre Fürstin war nicht mit im Gefolge - aber aufgrund des Chaos, das hier zu herrschen scheint, war das wohl auch gut so.
    Im Laufe des Abends sorgte ein Kainit - ein gewisser Hauser - für Aufsehen. Es scheint, als ob er in SEINEM Gefolge stünde, aber wer weiß das schon so genau...
    Gerichtet wurde er, soviel steht fest - hat er doch das schlimmste Verbrechen begangen, daß unsereins begehen kann. Seine Zuflucht - gruselig, irre, kalt und unmenschlich. Ein einsamer, verwirrter Geist, der eine verlorene Seele umschließt...
    Es gab wohl einige Spuren, auch die Gäste taten sich um. Ich bin gespannt, ob unser Clansbruder sich melden wird - wir sollten auf jeden Fall ein Auge auf das junge Volk haben, Herr.